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Matratzentypen: Vor- und Nachteile

Wer suchet der findet

Weil es mittlerweile eine derart große Vielfalt an Matratzentypen gibt und die Bedürfnisse der Menschen immer vielseitiger geworden sind, ist es in jedem Fall ratsam beim Matratzenkauf einen Fachmann aufzusuchen. Als Fachverkäufer in München von verschiedenen Matratzen wissen wir, wie schwer es für einen Laien ist, sich auf dem Schlafmarkt zurecht zu finden. Deshalb möchten wir Ihnen hier die Vor- und Nachteile von den verschiedenen Matratzen und wichtige Informationen kurz und knapp vor Augen führen:

 

Kaltschaummatratzen

Die Kaltschaummatratze ist eine der beliebtesten Modelle. Kaltschaum ist ein synthetisches Material, bestehend aus aufgeschäumten Polyurethan. Gute Kaltschaummodelle besitzen einen Zonen-Aufbau, das heißt Schaumstoffe unterschiedlicher Dichte und Dicke, sodass der Körper optimal geradlinig gelagert werden kann. Eine Matratze aus Kaltschaum kann man in unterschiedlichen Härtegraden, Formaten und Höhen erhalten. Die Kaltschaummatratze ist im Vergleich mit einer Latexmatratze ziemlich leicht, jedoch braucht Sie für eine ideale ergonomische Wirkung eine federnde Unterlage. Weitere Vorteile der Kaltschaummatratzen sind eine gute Wärmedimmung, Langlebigkeit und eine ausgezeichnete Eignung für verstellbare und motorisierte Lattenroste. Als Nachteile wird häufig aufgeführt, dass sie nur ein mäßiges Feuchtigkeitsmanagement aufweisen und schneller Kuhlen bilden. Allerdings sind sie vergleichsweise günstig.

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Latexmatratzen

Latexmatratzen sind punktelastisch und geben exakt an den Stellen nach, an denen der meiste Druck ausgeübt wird. Das heißt wenn sich der Partner im Doppelbett bewegt, spürt man die Bewegung auf der anderen Seite nicht. Meistens werden Latexmatratzen mit synthetischem Anteil angeboten, die hochwertigen aber wesentlich selteneren Varianten sind aus 100% Naturlatex schadstofffrei und ohne synthetische Stoffe (besonders gut für Allergiker geeignet). Die Langlebigkeit einer Latexmatratze ist unübertroffen. Ebenso wie die Kaltschaummatratze passt sich eine Latexmatratze sehr gut an motorisierte und verstellbare Lattenroste an. Für alle, die leicht frieren, ist die Latexmatratze gut geeignet, da sie die Wärme speichert. Latexmatratzen sind weich und zugleich stützend, das gilt speziell für Latexmatratzen mit Zonen-Aufbau. Bei Stiftung Warentest hat die Latexmatratze aus Naturlatex im Vergleich mit anderen Schlafsystemen Bestnoten erhalten. Als Nachteil führt Stiftung Warentest auf, dass Latexmatratzen mit Abstand die schwersten Matratzen sind.

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Viscomatratze / Tempurmatratze

Im Grunde ist eine Tempurmatratze auch eine Kaltschaummatratze, jedoch aus einem speziellen Material das ein anderes Liegegefühl bewirkt. Viscoschaumstoff ist enorm elastisch und besitzt einen Memory-Effekt, d.h. das Material schmiegt sich langsam an die Konturen an und umhüllt den Schlafenden. Wenn man sich erhebt ist das Profil in der Matratze abgebildet und geht nur langsam in die Ausgangsform zurück. Viscomatratzen reagieren auf Wärme: Es wurde festgestellt, dass sich Viscomatratzen bei einem Raumklima unter 16 Grad etwas fester anfühlen. Viscomatratzen sind ebenfalls schwere als Kaltschaummatratzen oder Federkernmatratzen. Bei weichen Härtegraden von Tempurmatratzen bzw. Viscomatratzen kann die Bewegung etwas schwerer fallen.

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Weitere wichtige Hinweise für den Kauf einer Matratze

Fragen Sie auch unbedingt nach dem Material des Bezugs. Bezüge aus Baumwolle (kontrolliert biologischem Anbau) sind sehr hautverträglich und im Idealfall waschbar. Bei Qualitätsbezügen wird unbehandelte Schurwolle eingesteppt, das sorgt für optimale Klimaregulierung. Der passende Lattenrost, der individuell eingestellt werden kann, ist ebenso wichtig wie die richtige Matratze. Entscheidend ist die Matratzenhöhe, die je nach Gewicht und Körpergröße gewählt werden sollte. Denken Sie bei der Matratzenhöhe auch an Ihr Bettgestell (wie weit soll die Matratze aus dem Bettrahmen hervortreten?).

 

Quelle:

https://www.test.de/Matratzen-im-Test-1830877-4746601/